Kilometermachen 2006

April 2006
Auch 2006 soll wieder rumgefahren werden. Kaffeefahrten, Kurztrips übers Wochenende und Urlaubsreisen. Mit von der Partie wird der Herr M. sein, auch auf Skorpion. Und natürlich der Herr E.
Eingeplant sind:
Thüringer Wald zu Himmelfahrt (wir versuchen eine Tradition zu gründen) mit Kind und Kegel (sofern vorhanden, eben auf Familie) Ausgefallen wegen Scheißwetter. Waren aber mit Auto dort, schön wars trotzdem.
Rhein, da wo er Grenze zwischen F und D ist
endlich Karlovy Vary
Pretziner Wehr (wurde grad gezogen, damit in Magdeburg nicht soviel Elbe ankommt wie in Dresden
Harz mit Nordlichtern

Skorpion-Treffen in der Eifel im Juni

Und von manchem weiß ich jetzt noch nichts

 
Großheringen, Weingut Zahn
Saisonende am Weingut Zahn
 

Letzte Ausfahrt Großheringen

Reformationstag 06, Schluss mit fahren für die Herren E. und M.

Abschlussfahrt durch den Burgenlandkreis, bewölkter Himmel aber trocken. Eigentlich ein schöner Herbsttag. Ziel das Weingut Zahn, Mittag und ein Weinchen, dann über Naumburg (ohne Uta) und Freyburg (ohne Rotkäppchen).

Schluss nun bis kommendes Jahr. In der Garage steht ein Rahmen, der wird gestrahlt, lackiert und dann ist das die Grundlage für einen kleinen Renner. Dazu kommt hier eine neue Seite, wenn Bilder gemacht wurden. Bisher steht nur die revisionierte Gabel samt Stummeln und Brembo. Felgen werden vorn GS, hinten RGV (vorhanden). Alles weitere dann unter Rennerle.
 
Dümmer in drei 3km
Berlin schreibt sich so. Aber die sind eben Dümmer
 

Fischkopp-Tour

Sommerurlaub, Zelt. 74 Liter SuperPlus

Weiterer Text folgt
 
Gepäcksystem
Sport mit Gepäcksystem
 

Ronalds Warentest: Sehr gut, Herr E.!

Gibt nix zu kaufen. Eigenbau. Ziel: Obenauspuff und Gepäcktaschen passt zusammen. Ziel erreicht!

Weiterer Text folgt
 
Kirschen am Straßenrand
Überall miese Zeiten
 

Kirschen mit Maden

Juli 06, Sonntag

Wetter bombig, ich will das nie mehr anders haben. Man muss Eis essen. Also nach Bernburg. Gemütliche Runde mit Herrn M., ein paar Kurven gesucht/ gefunden. Und da: Kirschen. Bremsen und probieren. Tatsächlich haben die alle Maden. Ich hab gedacht, das sei wieder Panikmache aus den Medien (Inszenierung von Wirklichkeit) aber nein, die kannst nicht essen. Also lieber weiter. Kurz drauf Spuren von Ex-Kirschen am Straßenrand, wohl längst ausgeflogen (siehe Foto).

Eis in Bernburg und ein Rekord: Ich habe erstmal über 3 DM (für die Jüngeren, das ist eine andere Währung, diese zeigt mir den Warenwert besser an) getankt. Der Liter  Ultimate-Hyper-Super-Sprit kostete 1, 51 €. HERRLICH, ich weiß ja, das die Steuern für lauter gute und sinnvolle Sachen eingesetzt werden. MEHR DAVON. Spirt verbrennen fürs Auslaufmodell D. Ich bin dabei!

Grüße

P.S. Ich habe jetzt eine Digitaluhr im Cockpit. Da weiß ich, was die Stunde geschlagen hat. Abgebot bei Louis.
 
MZ auf dem Feld
Rübenhacker
 

Fußball WM mal anders

Eine Frage in Kapitälchen und fett, die viel zuwenig Beachtung findet: HABEN DIE FAHNEN AN AUTOS VON FANS EIGENTLICH EINE ABE? Ich bin mir da nicht sicher, ich glaube, die dürfen damit gar nicht rumfahren.

Juni 2006, MuZ Skorpion Treffen, Eifel

Anreise mit Regenkombi und Hänger. Ja, das wäre zu schön gewesen. Aber wenn man von unzuverlässigen Fischköppen eine gebrauchte AHK kauft wird das eben nix. Da hilft rein gar nichts, wie soll ein Hänger ans Auto ohne Kupplung?!

Da kann ich bockig sein wie ich will: Anreise auf MuZ oder eben zu Hause bleiben und schmollen. Also Anreise auf dem Krad. Unterkunft hat sich Freitag früh geklärt (danke Jürgen), mal grob eine Strecke ausgucken und los. Nicht ganz, erstmal Regen. Also warten, habe ohnehin die Auspuffschelle des Zivilauspuffs in der Wintergarage. Aber das Krad steht natürlich in der Sommergarage hier am Eck. Also erst die Schelle holen und ranmachen. Packen, Regenkombi an (Achtung, jetzt ist NICHT das Auto mit Regenkombi gemeint, der hat ja keine AHK). Bestenfalls 452 km. Also ohne Verfahren. Es werden mehr aber es regnet nicht, die Straßen sind gut und die MuZ schnurrt.
 
Renn MZ
Alles in Farbe
 
Dann:

Ankommen, abladen, begrüßen, Bier holen, begrüßen, über die Fahrt reden, über die Umbauerei reden. Bier schon wieder alle, neues holen, begrüßen, essen, Bier. Kräder in die Garage bringen (ja, alle in einer Garage), Bier holen, weiter über alles mögliche reden. "Schöne Sitzbezügen" (bitte mehr davon, das hör ich gern), Bier holen. Jetzt machen wir aber die Garage zu. Gut. Gastraum, Bier trinken, gute Nacht. Frühstück. Leder an, Bill lädt ein zur blauen Tour (HAMMER, schüttelt alles, aber wie!). Dann endlich alle angezogen und auf Tagestour. Sehr schöne Strecke (danke Bernd), ziemlich zügig, da kommen nicht alle mit. Warten. Weiter. Wieder warten. Tut meiner Laune keinen Abbruch. Laverda/ MZ Werkstatt besucht, Rennmuseum besucht (sehr freundliche Betreiber!), weiterkurven. Geländeorientierungsfahrt. Dann Ende, Bier, grillen, Bier.

Viele freundliche Leute getroffen!

Sonntag los, Rückfahrt ohne besondere Vorkommnisse.

Vorfreude aufs kommende Jahr.

AHK immer noch nicht da. Gestern beim Bübchen seinen Eltern angerufen und beim freundlichen Begrüßen erklärt, dass ich den Bengel anzeige (Warenbetrug §263 StGB). Ich glaube, die Kupplung kommt morgen. Und die Erde ist eine Kugel ...
 
Vogel Strauss in Sachsen-Anhalt
Alternative Viehzucht
 

Jenseits von Afrika

Juni 06. Herr M. und ich  waren auf Expedition. Ja, auch dazu kann man die Skorpion nehmen. Schöne Sonntagsrunde, Mittagessen in Bad Sulza, anschließend ein Glas Weißwein beim Weingut Zahn. Eine Flasche wanderte in den Rucksack (inzwischen niedergerungen). Rückfahrt dann über Bad Kösen und Freyburg durch den sehr schönen Burgenlandkreis.

Der Tacho geht nicht. Oder genauer: Er geht nur bis 119. Dann kommt 0. Heute kommen neuen Reifen dran, bei dieser Gelegenheit suche ich mal nach dem Fehler. Liegt irgendwie am Magneten, wenn sich das Rad schneller dreht, kommt kein brauchbares Signal mehr an. Wird schon.

Strausse sind überraschend groß. Das Bild täuscht, da von erhöhtem Standpunkt aufgenommen. Wir haben geschätzt, dass sie über zwei Meter hoch sind.

Weiter beim nächsten Bild.
 
Thüringer Weingut Zahn
Saale direkt neben dem Tisch
 
Die Runde war wunderbar, Kurven und ordentliche Straßen. Wenig Verkehr. Rückzu an der Saale lang, an Burg Saaleck vorbei. Da muss auch mal gepaddelt werden. Direkt unterhalb der Burg gibt es eine nagelneue Einsetzstelle. Man kann im Prinzip beim Weingut Zahn (Großheringen) einsetzen und dann bis zur Burg Saaleck (flußabwärts, also fast ohne zu paddeln). Endlich Sommer!



Informationen zum Thüringer Weingut Zahn
 

 
Enduro Skorpione
Nirgendwo Asphalt
 

Ackerwirtschaft

Mai 06, stürmische Tage. Also haben wir erstmal nur gepflegt/ gewartet, es soll ja nach Thüringen gehen. Da muss ja mal das Material geprüft werden.

Dann haben wir uns, trotz einiger grauer Wolken aber doch zu einer Fahrt entschlossen, Kaffee und Kuchen locken eben. Im Prinzip nichts erwähnenswertes, außer einer Umleitung wegen angeblicher Baustellen. Das gilt doch nicht für uns, das schauen wir uns selber an. Die Schilder waren schon berechtigt ... Aber da war ein breiter Feldweg, die Richtung war uns klar, trocken war es auch. Den nehmen wir! Endurowandern geht auch mit der Skorpion. Jedenfalls solange man einen Weg erahnen kann. Der war dann plötzlich weg, stattdessen Büsche. Also wenden und retour. Wir haben dann einen anderen Weg genommen, immer noch Feldweg. Aber mit Pfadfinderwissen (hier eher GST) findet man sich ja zurecht,

Dann Kaffee und zurück auf Straßen. Und auf dem Wasser (Saale-Fähre Wettin).
 
Ostsee?
Ostsee nach Feierabend
 

Autobahnen sind auch schön

8. April 06

Bernsteinsee. Ehemaliger (Braunkohle)Tagebau gleich neben Bitterfeld. Früher war das Mondlandschaft. Dann kam die Expo und hat renaturiert. Wie an vielen Orten macht man einfach einen See aus so einem Loch. Die Spaßgesellschaft will ja Platz zum Segeln und Surfen und Kiten und Hautkrebs kriegen haben. Arbeit ist keine da, aber irgendwie muss ja mit der Freizeit umgegangen werden. Warum dann nicht baden gehen? Ist ja immer schönes Wetter.

Das Fluten des Tagebaurestloches ging dank der "Jahrhundertflut" (hier: 2002, nicht die, die wir jetzt haben) schneller als geplant, sozusagen über Nacht. Nun ist der See da, ein bissel Infrastruktur, massenhaft Parkplätze und Sandstrand. Beeindruckend ist es aber schon, was der Mensch an Schöpferkraft aufzuwenden versteht. Schön oder nicht liegt immer im Auge des Betrachters ...

Fortsetzung ein Bild weiter unten ...
 
Pegelturm zum Seekrank-werden
Pegelturm Goitzsche
 

Goitzsche Fortsetzung

Das Bild zeigt, dass der See schon ein etwas größerer ist (Bild zeigt den am nächsten gelegenen Teil des gegegenüberliegenden Ufers). Der Turm am Bildrand ist der sogenannte Pegelturm. Der ist 26m hoch, da kann man rauf und dann ringsum in die Landschaft gucken. Man sieht dann im Prinzip die gesamte, überwiegend ehemalige, Chemieindustrie um Bitterfeld/ Wolfen. Alles sauber jetzt, ist ja fast überall der Ofen aus.

Wir sind den Turm hoch, war sehr starker Wind. Der Turm schaukelt dann, da er als Pegelturm natürlich schwimmt. War uns nicht sehr geheuer, also schnell wieder runter. Noch die Bildchen machen und dann ein paar Meter weiter nach Friedersdorf zum Kaffee. Diesmal keine Bücher gekauft, kein Geld einstecken. Für Kaffee hats gereicht.

Rückfahrt wegen Auspufflärm über BAB, da angehalten zu werden ist ja eher unwahrscheinlich.

Die Fahrt hatte zwei Ergebnisse: Herr M. muss nen neuen dB-Killer montieren (schon vorhanden) und er will leichtere Räder. Für bessere Beschleunigung. Kommt ja nicht hinter mir her :-)

Ich habe jetzt einen "High-Up-Auspuff" (Zwischenrohr von einer Ducati), leider kein Bild gemacht. War Testfahrt, hat alles gehalten. Und sieht klasse aus.
 
Pause an der hochwassrigen Saale
Zweizylinder Mono mit Hochwasser, hinten Herr M, vorn der Schreiberling
 

Die Räder drehen sich wieder

2. April (kein Scherz)

Endlich die erste Fahrt. Nur eine kleine Tour, etwa 80 km. Es war noch recht frisch, trotzdem Leder an, die müden Batterien bemüht (verdunstender Sprit wegen so "großer" Entlüftung am Vergaser ist UNSINN!!!) und nach ruckelndem Geboller am Anfang dann flüssig los. Tanken und Luft aufpumpen.

Holgers Dämpfer ist der Knaller, kann leise Rollen und wahrlich tief Brüllen beim Gas aufziehen. Da muss ich mich sputen, ein gleicher Dämpfer liegt in der Garage.

Natürlich unterwegs Kaffee, die Leute vom Gut Trebitz begrüßt und da auf dem Hof mit der Tasse in der Sonne gesessen. Anschließend am Süßen See geguckt und dann wieder nach Hause.

Ausfälle/Mängel: DZM-Welle gbrochen (inzwischen ersetzt) und festgestellt, das Holgers offener Auspuff und mein ziemlich offenener Luftfilter in Verbindung mit der Nocke noch Arbeit an der Leerlaufgemischdüse brauchen.

Ansonsten hat sich gezeigt, dass der Motor abgeht wie Schmitds Katze, Holger kommt mit dem Original nicht hinterher. Allle Umbauten funktionieren also, da können längere Fahrten kommen. Noch ungetestet ist die CDI, dazu muss ich den Motor erstmal ein wenig einfahren.

Jedenfalls kamen wir mit  einem Grinsen unterm Helm wieder zurück, so soll es sein.